Wie ich unterstütze: Beziehungsorientierte Beratung für Eltern und Fachkräfte
Kinder entwickeln sich in Beziehung zu ihren nächsten Menschen und sind dabei insbesondere in den ersten Lebensjahren abhängig davon, dass ihre Bezugspersonen ihre körperlichen, geistigen und emotionalen Bedürfnisse nach Versorgung, Nähe, Sicherheit und auch Autonomie erkennen und für sie sorgen können. Die Antworten auf ihre Fragen „Wer bin ich“, „Wo gehöre ich dazu?“, „Bin ich wertvoll?“ „Was kann ich?“ und „Wie geht das Zusammenleben hier auf dieser unbekannten Welt“ erfahren Kinder in ihren nächsten Beziehungen. Der Umgang von Erwachsenen mit Kindern ist gewissermaßen wie ein Spiegel für sie selbst. Immer dann, wenn Erwachsene Kinder spürenlassen, dass sie so, wie sie sind, vollkommen okay, richtig und zugehörig sind, verinnerlichen Kinder diese Erfahrung. Sie werden durch solche Erfahrungen der Geborgenheit und Akzeptanz gestärkt und schöpfen daraus die Kraft, um immer unabhängiger und selbstständiger zu werden.
Ich unterstütze dich einfühlsam, dein Kind besser zu verstehen und den Familienalltag entspannter zu gestalten. Queerfreundlich und offen für alle Familienformen.
Frag mich gerne an und erlebe, wie sich eure Beziehung stärkt!
Bindungs- und beziehungsorientiert
Kinder zeigen durch ihr Verhalten ihre Bedürfnisse und Herausforderungen. Um das Verhalten von Kindern besser zu verstehen, arbeite ich bindung- und beziehungsorientiert und nutze bindungstheoretische und entwicklungspsychologische Erkenntnisse. Ich begreife das Verhalten von Kindern als Ausdruck ihrer individuellen, kognitiv-emotionalen Entwicklung, ihrer erfüllten und unerfüllten Bedürfnisse und als Versuch, ihre Bedürfnisse in der Beziehung zu ihren Nächsten ins Gleichgewicht zu bringen. Das Verhalten von Kindern hat entsprechend immer einen Sinn. Es ist von Bedürfnissen motiviert (z.B. Verbindung und Sicherheit, Autonomie, Zugehörigkeit, etc.), die sich über Gefühle (Wut, Angst, Scham etc.) in individuellen Verhaltensweisen ausdrücken.
Den Zusammenhang aus Bedürfnissen, Gefühlen und Verhalten zu verstehen und in seiner Beziehungsdynamik zu begreifen, ermöglicht es uns Erwachsenen, uns in das Erleben von Kindern hineinzuversetzen und zu erspüren, was sie brauchen. Wir verstehen dann z.B. den Grund für einen Wutanfall im Supermarkt oder die Attacke gegen das kleine Geschwisterkind und können statt auf der Verhaltensebene, auf emotionaler Ebene einfühlsamere Antworten entwickeln.
Im Bindungs- und beziehungsorientierten Ansatz geht es also darum in Verbindung zu sich selbst und zu einander zu gelangen und allen Beteiligten in der Beziehung Raum zu geben, eigene Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen angemessen und verantwortungsvoll wahr- und ernst zu nehmen. Die zentrale Botschaft die Kinder auf diese Weise erfahren ist, "So wie ich bin, bin ich okay". Bindungs- und beziehungsorientierte Ansätze betrachten Kinder in Entwicklung und im Zusammenhang mit ihrem Umfeld. Dabei braucht Entwicklung ihre ganz eigene Zeit. Sie lässt sich weder diktieren noch beschleunigen. Doch sie lässt sich mit dem Herzen verstehen. Schrittweise gelangen Erwachsene so in die Orientierung, den inneren Halt und das Vertrauen, das Kinder brauchen, um sich in Beziehung aus sich selbst heraus entwickeln zu können.
„Es geht mehr um das, was wir sehen, wenn wir unser Kind anschauen, und nicht so sehr um das, was wir tun.“ Deborah MacNamara
Vorurteilsbewusst
Weil Diskriminierung das ganze Gegenteil von Beziehung und Gleichwürdigkeit ist, gehört es für mich zu dazu, um die trennende Funktion und Wirkung von Diskriminierungsformen zu wissen und dieser durch Vorurteilsbewusste Bildung entgegen zu wirken. Vorurteilsbewusstsein meint für mich in meinem Beratungszusammenhang, über die einschränkende und schädigende Wirkung von diskriminierenden Vorurteilen und einseitigen Zuschreibungen auf die Entwicklung insbesondere junger Menschen informiert zu sein. Wir können einander nicht wahrnehmen, wenn uns Vorurteile den Blick füreinander versperren. Wir können nicht dazugehören, wenn wir zu anderen gemacht werden. Zugehörigkeit und Wahrgenommen zu sein als die Individuen, die wir sind, gehören zu den wichtigsten emotionalen Grundbedürfnissen von Menschen. Diskriminierung trägt ihren Teil dazu bei, dass sich diese Grundbedürfnisse nicht erfüllen und wir in eine emotionale Unsicherheit geraten. Um das Verhalten von Kindern und Erwachsenen einordnen und verstehen zu können, denke ich die Erfahrungen gesellschaftlicher Machtungleichheiten und Diskriminierungen mit. Das bedeutet für mich sogenannte „Verhaltensauffälligkeiten“, Rückzug oder Widerstand, aber auch Gefühle von Wut, Angst und Trauer auch als mögliche sinnvolle Reaktion auf Ausschlusserfahrungen und Stereotypisierung anzunehmen und besprechbar zu machen. Auf der anderen Seite bedeutet für mich Vorurteilsbewusstsein eigene Einseitigkeiten und weiße Flecke wahrzunehmen, für Kritik ansprechbar und dankbar zu sein und mir unbewusste Ausschlüsse schrittweise bewusst zu machen. Konkret heißt das, dass ich euch dazu einlade mir mitzuteilen, wenn ihr euch einseitig wahrgenommen und diskriminiert fühlt, dass ich mich über die Vielfalt von Menschen und ihren Lebensweisen, als auch über Diskriminierungsformen regelmäßig informiere und meine Angebote dahin gehend hinterfrage, für wen sie zugänglich oder ausschließend sein könnten.
Besonders beschäftige ich mich mit Adultismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Heteronormativität und Rassismus und ihren Verschränkungen und dem Empowerment von Kindern.
Queer
Familie ist vieles. Und du bist es auch. Ich lade besonders LSBTIQ*-Familien herzlich zu meinen Beratungen ein. Ob Co-Elternschaft, Patchworkfamilie, Regenbogenfamilie, Single Elternschaft, Adoptiv- oder Pflegefamilie. Ob Trans oder Inter, homo- oder queer. Du bist okay so wie du bist. Und deine Familie ist es auch.
Hier steht dein Queersein nicht im Fokus, sondern ist Teil von dir.
Als Teil einer queeren Co-Eltern-Family ist es mir ein Anliegen, queeren Familien einen Reflexionsraum zu ermöglichen, der freier von Bewertungsängsten und Vorurteilen ist und Queerness als Teil von Familie- und Elternschaft besprechbar macht. Ihr möchtet euer Kind besser verstehen? Ihr sucht nach einem verbundenerem Miteinander? Ich berate euch gerne, beziehungsorientiert, vorurteilsbewusst und queer.