Woran ich glaube:
Jeder Mensch ist zutiefst liebenswert.
Kinder brauchen Beziehung mehr als Perfektion.
Gefühle sind Wegweiser, keine Fehler.
Lebendigkeit ist keine Belohnung – sie ist unsere Natur.
Eltern dürfen genauso liebevoll begleitet werden wie ihre Kinder.
Wie ich dich unterstütze
Kinder brauchen keine perfekten Erwachsenen.
Sie brauchen Erwachsene, die mit sich selbst verbunden sind.
Kinder lernen in Beziehung. In den ersten Lebensjahren erfahren sie durch ihre engsten Bezugspersonen Antworten auf die großen Fragen ihres Lebens:
Bin ich willkommen? Bin ich liebenswert? Darf ich so sein, wie ich bin? Bin ich sicher? Was kann ich? Wo gehöre ich dazu?
Diese Antworten entstehen nicht durch Worte allein, sondern durch das tägliche Erleben von Beziehung. Der Blick, mit dem wir einem Kind begegnen, wird nach und nach zu seinem Blick auf sich selbst.
Deshalb beginnt meine Arbeit nicht beim Verhalten eines Kindes. Sie beginnt bei den Erwachsenen, die das Kind begleiten.
Vielleicht kennst du das: Du liebst dein Kind von ganzem Herzen – und trotzdem reagierst du manchmal anders, als du es dir wünschst. Du wirst ungeduldig, fühlst dich erschöpft oder verlierst dich zwischen den Bedürfnissen deines Kindes und deinen eigenen. Das bedeutet nicht, dass du versagt hast. Es bedeutet, dass auch du Begleitung, Verständnis und einen Raum brauchst, in dem du wieder bei dir ankommen kannst.
Ich begleite Eltern und pädagogische Fachkräfte dabei, sich selbst mit mehr Mitgefühl zu begegnen, die eigenen Gefühle und Grenzen wahrzunehmen und Kinder aus einer Haltung von Verbindung statt Überforderung zu begleiten.
Dabei verbinde ich bindungs- und beziehungsorientiertes Wissen mit körperorientierter Arbeit, achtsamen Gesprächen, Reflexion, Ritualen und einem tiefen Vertrauen in die Weisheit unseres Körpers und unserer Gefühle.
Ich glaube, dass jeder Mensch – ob Kind oder Erwachsener – zutiefst liebenswert ist.
Und ich glaube, dass Kinder diese Erfahrung vor allem dann machen können, wenn die Erwachsenen an ihrer Seite sich selbst nicht aus dem Blick verlieren.
Meine Angebote sind Einladungen, langsamer zu werden, durchzuatmen und sich selbst wieder zu begegnen. Denn wenn wir uns selbst mit Freundlichkeit begegnen, verändert sich auch die Beziehung zu unseren Kindern.
Ich wünsche mir, dass du nach einer Begegnung mit mir nicht nur dein Kind besser verstehst – sondern auch dich selbst.
Kinder verstehen beginnt damit Beziehung zu verstehen.
Ich glaube, dass Kinder uns mit ihrem Verhalten nichts antun. Sie erzählen uns etwas.
Hinter jedem Verhalten steckt ein Versuch, mit der Welt zurechtzukommen. Ein Kind, das schreit, sich zurückzieht, klammert, trotzt oder sein Geschwisterkind schlägt, möchte uns damit nicht ärgern. Es drückt auf seine Weise aus, was es noch nicht in Worte fassen kann.
Kinder zeigen uns ihre Gefühle, ihre Bedürfnisse und ihre inneren Herausforderungen über ihr Verhalten. Deshalb frage ich nicht als Erstes: „Wie können wir dieses Verhalten verändern?“, sondern: „Was möchte uns dieses Kind zeigen? Was braucht es gerade?“
In meiner Arbeit verbinde ich bindungs- und beziehungsorientiertes Wissen mit entwicklungspsychologischen Erkenntnissen und einem tiefen Vertrauen in die Entwicklung von Kindern. Ich sehe Verhalten als sinnvolle Antwort auf das, was ein Kind gerade erlebt – auf seine Freude, seine Angst, seine Wut, seine Scham, seinen Wunsch nach Nähe, Sicherheit, Autonomie oder Zugehörigkeit.
Wenn wir beginnen, Verhalten als Sprache zu verstehen, verändert sich auch unser Blick auf Kinder. Wir müssen nicht mehr gegen das Verhalten kämpfen. Stattdessen können wir dem begegnen, was darunter liegt.
Ein Wutanfall im Supermarkt, heftige Geschwisterkonflikte oder ein Kind, das scheinbar nicht zuhört, werden dann zu Einladungen, genauer hinzusehen: Was erlebt dieses Kind gerade? Und was geschieht gleichzeitig in mir?
Denn Kinder brauchen nicht nur Erwachsene, die sie verstehen. Sie brauchen Erwachsene, die auch sich selbst verstehen.
Deshalb richtet sich mein Blick immer auf die Beziehung. Auf das Kind. Auf die erwachsene Bezugsperson. Und auf das, was zwischen ihnen entsteht.
Ich wünsche mir, dass Eltern und pädagogische Fachkräfte sich nicht länger fragen müssen: „Wie bekomme ich dieses Verhalten in den Griff?“, sondern neugierig werden auf die eigentliche Frage: „Was möchte dieses Kind – und was möchte vielleicht auch etwas in mir – gerade gesehen werden?“
Ich glaube, dass Entwicklung Zeit braucht. Sie lässt sich weder beschleunigen noch erzwingen. Sie wächst dort, wo Menschen sich sicher, gesehen und angenommen fühlen.
Die wichtigste Botschaft, die ein Kind in einer Beziehung erfahren kann, lautet:
„So wie ich bin, bin ich willkommen. Ich bin liebenswert. Mit allem, was ich fühle.“
Und genau dort beginnt aus meiner Sicht echte Entwicklung – für Kinder und für die Erwachsenen, die sie begleiten.
Vorurteilsbewusst
Jeder Mensch möchte gesehen werden.
Ich glaube, dass Beziehung nur dort entstehen kann, wo Menschen sich sicher, willkommen und in ihrer Einzigartigkeit wahrgenommen fühlen.
Deshalb gehört für mich eine vorurteilsbewusste Haltung selbstverständlich zu meiner Arbeit.
Wir können einander nicht wirklich wahrnehmen, wenn uns Vorurteile den Blick füreinander versperren. Und wir können nicht dazugehören, wenn wir zu „den Anderen“ gemacht werden.
Zugehörigkeit und das Erleben, so gesehen zu werden, wie wir wirklich sind, gehören zu den tiefsten menschlichen Grundbedürfnissen – bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen.
Jeder Mensch trägt Erfahrungen, Prägungen und Geschichten in sich. Gleichzeitig leben wir in einer Gesellschaft, in der manche Menschen häufiger Ausgrenzung, Abwertung oder Diskriminierung erleben als andere. Diese Erfahrungen hinterlassen Spuren – bei Erwachsenen ebenso wie bei Kindern.
Deshalb frage ich mich in meiner Arbeit nicht nur: „Was braucht dieser Mensch gerade?“, sondern auch: „Welche Erfahrungen könnten sein Erleben geprägt haben?“
Manchmal zeigen sich Ausschlusserfahrungen in Wut, Rückzug, Unsicherheit oder dem Gefühl, nicht dazuzugehören. Ich sehe solche Reaktionen nicht als Fehler, sondern als verständliche Antworten auf Erlebtes.
Vorurteilsbewusst zu arbeiten bedeutet für mich auch, meine eigene Perspektive immer wieder zu hinterfragen. Ich weiß, dass niemand frei von blinden Flecken ist – auch ich nicht. Deshalb lerne ich weiter, höre zu, nehme Rückmeldungen ernst und bin bereit, meine Sichtweisen zu verändern.
Wenn du dich in einem meiner Angebot nicht gesehen oder ausgeschlossen fühlst, freue ich mich, wenn du es mir sagst. Ich verstehe solche Rückmeldungen nicht als Kritik an meiner Person, sondern als Einladung, dazuzulernen und meine Räume noch offener und sicherer zu gestalten.
Ich wünsche mir, dass sich Menschen in meinen Angeboten mit ihrer jeweiligen Lebensrealität willkommen fühlen – unabhängig von ihrer Familienform, ihrer geschlechtlichen Identität, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder ihren Fähigkeiten.
Besonders beschäftigen mich die Auswirkungen von Adultismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Heteronormativität und Rassismus auf Beziehungen und auf das Aufwachsen von Kindern. Mein Anliegen ist es, Erwachsene darin zu unterstützen, Kindern – und sich selbst – mit Respekt, Gleichwürdigkeit und echtem Interesse zu begegnen.
Queer und vielfältige Familien
Familie ist vielfältig. Und genauso vielfältig sind die Menschen, die sie gestalten.
Ich lade besonders LSBTIQ*-Familien herzlich in meine Angebote ein – egal ob ihr in Co-Elternschaft lebt, eine Patchwork- oder Regenbogenfamilie seid, ob ihr alleinerziehend, Pflege- oder Adoptivfamilie seid. Ob ihr trans, inter, nicht-binär, lesbisch, schwul, bi oder queer lebt: Ihr seid willkommen – genauso, wie ihr seid.
Queerness ist dabei kein „Thema“, das erklärt oder begründet werden muss. Sie ist ein selbstverständlicher Teil von Leben und Beziehung.
Mir ist wichtig, Räume zu gestalten, in denen ihr euch nicht erklären oder rechtfertigen müsst, sondern in denen ihr euch als Familie in eurer ganzen Vielfalt zeigen dürft. Räume, in denen Fragen, Unsicherheiten, Freude, Konflikte und Verbundenheit gleichermaßen Platz haben – ohne Angst vor Bewertung oder Ausschluss.
Als Teil einer queeren Co-Eltern-Familie ist es mir ein persönliches Anliegen, genau solche sicheren und reflektierenden Räume zu schaffen: Räume, in denen ihr euch selbst und eure Beziehungen besser verstehen könnt, jenseits von normativen Vorstellungen davon, wie Familie „sein sollte“.
Vielleicht geht es darum, euer Kind besser zu verstehen. Vielleicht darum, euch als Eltern oder Bezugspersonen wieder näher zu kommen. Vielleicht auch darum, euren eigenen Weg als Familie bewusster und verbundener zu gestalten.
Ich begleite euch dabei beziehungsorientiert, vorurteilsbewusst und mit einer Haltung, die Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern als Teil von Lebendigkeit versteht.